Das Berliner Eichentor

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Zitate

Die Potsdamer Chaussee
im Spiegel von Zeitgenossen

Wir stiegen so allmählich auf, dass ich noch
vollkommen Zeit hatte, mehreren Damen und Herren meiner Bekanntschaft freundliche Winke und Grüße aus der Höhe zuzusenden. Nichts Schöneres kann man sich vorstellen, als den Anblick, wie nach und nach die Menschenmenge, die Straßen, die Häuser, endlich die höchsten Türme immer kleiner und kleiner wurden…und endlich das Ganze der verlaßnen Erde gleich sich unter uns ausbreitete, die prächtigen Unter den Linden nur noch einer grünen Furche, die Spree einem schwachen Faden glich, dagegen die Pappeln der Potsdamer Chaussee riesenmäßige, viele Meilen lange Schatten über die weite Fläche warfen.

Fürst Pückler, über eine Ballonfahrt 1816



Im August war ich das erste Mal da… Die Sonne schien durch die Eichenbäume in der Potsdamer Chaussee, und ich dachte: Ein solch festliches Entree gibt es nirgendwo sonst. Da muß Du eines Tages leben… Zehn Jahre nach der Zehlendorfer Liebe auf den ersten Blick wurde ich selbst Berliner… Noch einmal zurück zur Potsdamer Chaussee vom Spätsommer 1977. Ihre sonnendurchfluteten Bäume hatten mich im Namen Berlins so freundlich begrüßt, dass ich vermutete, hier sei gut leben. Im Umkreis, gemessen an der Weite Berlins geradezu auf Sichtweite der Eichenbäume, bin ich mit den Meinen seit 1988 dann auch geblieben.

Christoph Stölzl „Einmal Berlin und zurück“

 

 

 

 

 

 

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